Ischias-Schmerzen
gezielt behandeln in Erlangen-Höchstadt

WENN DER SCHMERZ INS BEIN SCHIESST
Ein stechender Schmerz, der vom unteren Rücken über das Gesäß ins Bein zieht – oft schlagartig, manchmal so heftig, dass jede Bewegung zur Herausforderung wird. Wer das erlebt hat, vergisst es nicht.
Umgangssprachlich heißt das „Ischias", medizinisch spricht man von einer Reizung des Nervus ischiadicus. Er ist der dickste Nerv des Körpers und verläuft vom unteren Rücken bis in den Fuß. Wird er gereizt oder komprimiert, macht sich das entlang seines gesamten Verlaufs bemerkbar.
Die gute Nachricht: In vielen Fällen steckt keine Bandscheibe dahinter, sondern eine Blockade oder eine verspannte Muskulatur – und beides lässt sich manuell gut behandeln.
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DIE URSACHEN – HÄUFIGER HARMLOS ALS GEDACHT
ISG-Blockade: Das Iliosakralgelenk verbindet Kreuzbein und Becken. Ist es blockiert, entsteht ein Schmerz, der einer echten Ischialgie täuschend ähnlich sieht – aber deutlich einfacher zu behandeln ist.
Piriformis-Syndrom: Der Ischiasnerv verläuft direkt unter (bei manchen Menschen sogar durch) den Piriformis-Muskel im Gesäß. Ist dieser verspannt, drückt er auf den Nerv.
Bandscheibenvorwölbung: Wölbt sich eine Bandscheibe vor, kann sie auf die Nervenwurzel drücken. Auch hier gilt: Nicht jeder Befund im MRT verursacht zwangsläufig Beschwerden.
Verkürzte Gesäß- und Beinmuskulatur: Vor allem bei überwiegend sitzender Tätigkeit ein sehr häufiger Auslöser.
Fehlstatik: Beinlängendifferenzen oder ein Beckenschiefstand belasten die Lendenwirbelsäule dauerhaft einseitig.

MEINE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
- Chiropraktik: gezielte Mobilisation des Iliosakralgelenks und der Lendenwirbelsäule.
- Dry Needling: löst den Piriformis und andere tief liegende Triggerpunkte im Gesäß.
- Stoßwellentherapie: erreicht auch tiefe Muskelschichten, die manuell schwer zugänglich sind.
- Massagetherapie & Faszienrelease: nimmt Spannung aus der gesamten hinteren Kette.
- Magnetolith® Therapie: Magnetotransduktion zur Unterstützung der Regeneration gereizter Strukturen.
Dazu erhalten Sie Entlastungspositionen und Mobilisationsübungen, die Sie zuhause anwenden können.
Termin buchenHÄUFIGE FRAGEN ZU ISCHIAS
Wie lange dauern Ischias-Beschwerden?
Akute Beschwerden bessern sich häufig innerhalb von zwei bis sechs Wochen deutlich. Liegt eine Blockade zugrunde, kann die Erleichterung schon nach wenigen Behandlungen eintreten. Ziehen sich die Beschwerden länger hin, lohnt sich eine genauere Ursachensuche.
Kann ich Ischias selbst wieder lösen?
Wärme, sanfte Bewegung und Entlastungspositionen wie die Stufenlagerung können die akute Phase erleichtern. Strikte Bettruhe ist dagegen ungünstig. Bleibt der Schmerz über mehrere Tage bestehen oder strahlt er stark aus, sollte die Ursache fachlich abgeklärt werden.
Bandscheibenvorfall – wann ist eine OP nötig?
Der überwiegende Teil der Bandscheibenvorfälle wird konservativ behandelt. Eine Operation wird in der Regel nur bei anhaltenden neurologischen Ausfällen oder den oben genannten Notfallzeichen erwogen. Diese Entscheidung trifft immer der behandelnde Arzt.
Darf ich mit Ischias Sport treiben?
In der akuten Phase sollten Sie auf Belastungsspitzen und Stauchungen verzichten. Leichtes Gehen ist meist besser als Liegen. Sobald der Schmerz nachlässt, ist gezielter Aufbau der Rumpfmuskulatur einer der besten Schutzfaktoren gegen ein Wiederauftreten.

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91091 Großenseebach - @hero.praktiker
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